Heine Rath (1873-1920) Houtsnede 'Berlin - Leipziger Platz' ~1918
Heine Rath (1873-1920)
Houtsnede 'Berlin - Leipziger Platz' ~1918
Gesigneerd met monogram 'HR'.
Afmetingen: ca. 18 x 13,5 cm.
Heine Rath (1873–1920) war ein deutscher Maler, Grafiker und Holzschneider, der vor allem für seine Landschaften und maritimen Motive bekannt ist. Geboren am 17. August 1873 in Berlin, verstorben am 5. August 1920 in Stuttgart. Er begann sein Studium 1892 an der Berliner Akademie unter Eugen Bracht und Hermann Eschke. Von 1897 bis 1902 (andere Quellen nennen 1900–1904) war er Meisterschüler von Carlos Grethe an der Kunstakademie Stuttgart. Nach Aufenthalten in Berlin, Werder (Havel) und Hamburg sowie Reisen nach Skandinavien, Island, Spanien und Nordafrika wurde er 1913 Professor für die „Klasse für Holzschnittkunst“ an der Stuttgarter Akademie. Rath litt unter einem Herzleiden, das sich während des Ersten Weltkriegs verschlimmerte, woraufhin er im Alter von nur 47 Jahren verstarb. Sein Werk umfasst hauptsächlich Gemälde und Grafiken, wobei er insbesondere für die Erneuerung des Holzschnitts Bedeutung erlangte. Er machte Landschaftsdarstellungen, Segelschiffe und Hafenansichten und Eisblumen (1910) ist ein bekannter Farbholzschnitt mit Prägedruck, First Buds (1910) und verschiedene Winterlandschaften, Segelschiff auf hoher See (1899). Seine Arbeiten werden oft dem Jugendstil zugeordnet, insbesondere seine grafischen Werke und späten Landschaften.